Was umfasst Mietverwaltung?
Während die Immobilienverwaltung sich auf die Objekte selbst konzentriert, umfasst die Mietverwaltung alles, was mit dem konkreten Mietverhältnis zu tun hat: der Mietvertrag mit seinen Konditionen, die Mieterdaten, die laufenden Mietzahlungen und – wo relevant – der Zugang der Mieter zu ihren eigenen Informationen.
Mietverwaltung mit Mietwart
- Mietverträge: Mietername, Kontaktdaten, Laufzeit, Kaltmiete, Nebenkostenvorauszahlung und Kaution je Mietvertrag.
- Vertragshistorie: Änderungen am Mietvertrag über die Zeit nachvollziehbar dokumentiert.
- Mietzahlungen: Erfasste Zahlungen je Mietvertrag, um den Zahlungsstatus jederzeit einsehen zu können.
- Zahlungserinnerung: Bei ausstehenden Zahlungen lässt sich eine Erinnerung an den Mieter anstoßen.
- Mieterzugang: Mieter registrieren sich über einen Einladungslink und sehen ausschließlich ihre eigenen Vertrags- und Abrechnungsdaten.
Abgrenzung zur Nebenkostenabrechnung
Die Mietverwaltung liefert die Vertragsgrundlage – Miethöhe und Vorauszahlung – auf der die Nebenkostenabrechnung aufbaut. Erst die Kombination aus Mietvertrag, erfassten Kosten und Zählerständen ergibt die vollständige Abrechnung für ein Mietverhältnis.
Für wen sich digitale Mietverwaltung lohnt
Sobald mehr als ein oder zwei Mietverhältnisse parallel laufen, wird der Überblick über Laufzeiten, Miethöhen und Zahlungen in Tabellen schnell unübersichtlich. Eine zentrale Mietverwaltung reduziert diesen Aufwand, insbesondere wenn – wie bei kleinen Hausverwaltungen üblich – mehrere Personen (Eigentümer, Betreuer) auf dieselben Daten zugreifen.